Ein Festival zu erinnern!

Hot_Girls- Rechtliche Situation und was man beachten sollte

Ein Festivalbesuch ist immer etwas besonderes, immerhin verbringt man zwei bis drei Tage mit guten Freunden, tanzt zu seiner Lieblingsmusik und erlebt schöne Stunden mit Gleichgesinnten. Völlig normal, dass man dabei auch Fotos macht, denn schließlich möchte man so viele Erinnerungsstücke wie möglich haben, um das Fest später noch einmal Revue passieren zu lassen. Leider gibt es hier jedoch manchmal rechtliche Probleme, da die auf der Bühne auftretenden selbstverständlich ihre Rechte vertreten möchten und Fotos nur gegen Bezahlung von professionellen Magazinen oder der Presse erlauben. Trotzdem herrscht auf vielen Festivals kein absolutes Fotoverbot und meist ist das Erstellen von Bildern zum privaten Gebrauch sogar erlaubt. Wer sich unsicher ist, sollte vorher aber in jedem Fall die Regeln durchlesen, die auf der Webseite stehen oder die man am Eingang ausgehändigt bekommt. Doch was unterscheidet eigentlich den privaten vom kommerziellen Gebrauch?

Nun, es sollte klar sein, dass sobald man mit dem Foto eine Monetarisierung anstrebt, also damit Geld verdient, es sich nicht mehr um einen privaten Gebrauch handeln kann. Jegliche Veröffentlichung ist damit also untersagt. Das gilt übrigens auch für soziale Netzwerke und YouTube, wobei es sich hier um eine rechtliche Grauzone handelt. In den meisten Fällen wird das Hochladen von Bildern nicht geahndet, wenn man die Inhalte den jeweiligen Rechteinhabern einräumt. Sollte man diese Standardklausel aber vergessen, sieht die Situation anders aus und es flattert schnell eine Abmahnung ins Haus. Als privaten Gebrauch bezeichnet man alle Formen, bei denen die Fotos nicht der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Es ist also kein Problem, daraus beispielsweise eine Montage zu erstellen und diese als gerahmtes Bild im Wohnzimmer aufzuhängen. Auch das Anlegen eines Albums, das man Familienmitgliedern und Freunden zeigt, ist in der Regel erlaubt. Etwas anderes ist es allerdings, wenn man dieses Album vervielfältigt und Arbeitskollegen oder Bekannten zur Verfügung stellt. Hier wird zwar keine Monetarisierung angestrebt, aber da man nicht kontrollieren kann, was diese mit den Fotos anstellen, könnte sich daraus eine rechtliche Situation entwickeln, für die man verantwortlich gemacht werden kann. Im Zweifel wählt man als Motiv einfach die Landschaft oder seine Freunde. Dann gibt es eigentlich keine Probleme.